Verkehrssicherheit mit „Baby an Bord“

Verkehrssicherheit mit „Baby an Bord“ – wohl eines der wichtigsten Themen für junge Eltern. In Bezug auf den Straßenverkehr, das Autofahren gibt es einiges zu beachten, um die Sicherheit eurer Kleinen gewährleisten zu können. Hier findet ihr ein paar tolle Tipps rund um die Verkehrssicherheit mit „Baby an Bord“. 🙂


Aufmerksamkeit im Straßenverkehr wird mit zunehmender Verkehrsdichte immer wichtiger. Die meisten Autounfälle entstehen aus Unachtsamkeit. Schon eine Sekunde der Ablenkung kann einen schweren Unfall provozieren. Gerade wenn man ein Baby an Bord hat, muss besonders vorsichtig und vorausschauend gefahren werden. Wer hierbei einige Tipps und Tricks beachtet, tut alles, um sicher und heil mit dem Nachwuchs ans Ziel zu kommen.

Das Leben mit einem Baby ist anstrengend – und das hat auch Auswirkungen aufs Autofahren. Deswegen gilt grundsätzlich: Immer einen zeitlichen Puffer einplanen, um nicht in Eile zu geraten. Denn das kann zu hektischeren und riskanteren Fahrmanövern führen.

Vielen jungen Mütter geht es so: Das Baby schläft just an dem Tag, an dem man einen Termin beim Kinderarzt hat, viel länger als üblich, das Stillen braucht mehr Zeit als gewöhnlich – und schon droht Hektik, die im Straßenverkehr schnell zur Gefahr werden kann. Sinnvoller ist es, Termine gedanklich immer eine halbe Stunde nach vorne zu verlegen und sich an dieser Zeit zu orientieren, wenn es ums Losfahren geht.

Und auch wenn man denn einmal losgefahren ist, lautet die Devise: Nicht ablenken lassen! Leichter gesagt als getan mit einem Baby. Weint das Kleine und verlangt nach Aufmerksamkeit, ist der nächstgelegene Parkplatz oder die nächstgelegene Haltemöglichkeit anzusteuern, um es dort beruhigen zu können. Nichts lenkt mehr ab als ein verzweifelt weinendes Baby.

Wichtig ist zudem, dass das Baby eine sichere Sitzposition im Auto einnimmt. In Deutschland sind entsprechende Babyschalen und Kindersitze Pflicht – wer ohne fährt, riskiert nicht nur das Wohl oder gar Leben seines Kindes, sondern auch ein entsprechendes Ordnungsgeld. Beim Kauf einer Babyschale sollten Eltern darauf achten, dass diese ein Sicherheitssiegel trägt und auch in das jeweilige Auto passt. Die Bewertungen vom ADAC geben hier Aufschluss über die Qualitäten der einzelnen Modelle und Hersteller.

Am sichersten sitzt das Baby auf dem Rücksitz mit entsprechender Verankerung. Bis zum Gewicht von etwa 10 kg sollten Babys unbedingt rückwärts gerichtet fahren. Ihre Nackenmuskeln sind noch nicht kräftig genug, und bei einem Aufprall würden sie mit voller Wucht nach vorne geschleudert werden. Ein Genickbruch kann die tödliche Folge sein. Doch auch nach der ersten Babyschale macht es Sinn, Kleinkinder rückwärts gerichtet zu transportieren. Die so genannten „Reboarder-Sitze“ machen dies möglich. In Deutschland sind Reboarder eher unbekannt, erfreuen sich aber mit zunehmender Aufklärung der Eltern immer größer werdender Beliebtheit. In Skandinavien haben sich die Reboarder bereits durchgesetzt, dank vieler positiver Studienergebnisse.


1 Kommentar

  1. Schöner Beitrag!

    Die Reboarder-Sitze kannte ich bis jetzt auch noch nicht, finde sie aber ziemlich interessant.

    Mit Baby an Bord ist einiges zu beachten, das wird einem beim lesen dieses Beitrags sehr deutlich.

    Danke für tollen Tipps!

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