Tipps für den Alltag mit dem Baby

am 26.09.2011

Tipps für werdende Mütter

Dein Baby ist auf dem Weg oder gerade frisch geboren? Dann findest du hier einige nützliche Tipps rund um den Umgang mit dem kleinen Racker.

Baden

Babys sind im Regelfall richtige kleine Wasserratten und haben einen riesen Spaß am Baden. Deshalb gibt es hier einige Tipps dazu. Sobald der Nabel des Kindes richtig verheilt ist, kann man das Baby baden. Zuvor genügt es, wenn du das Kind täglich mit einem Waschlappen wäscht.
Zu Beginn solltest du dein Kind jedoch nur einmal die Woche baden, da seine Haut noch sehr empfindlich ist und zu häufiges Baden diese schnell austrocknen würde. Um die Haut nicht anzugreifen, sollte weitestgehend auf Badezusätze verzichten werden. Klares ungefähr 37 Grad warmes Wasser genügt völlig. Ein Bad sollte dann zwischen drei und zehn Minuten dauern und möglichst nicht direkt nach dem Füttern stattfinden.

Wickeln

Auch das Wickeln gehört zu den Dingen, die zum Alltag mit einem Baby gehören. Fünf bis sechs Mal am Tag wird dies fällig sein. Am besten wickelst du das Baby auf einer Wickelkommode, denn dort ist genügend Stauraum für alles, was du dazu benötigst. Es ist nämlich wichtig das Kleine nicht aus den Augen zu lassen, damit es nicht stürzen kann. Welche Art von Windeln du verwendest, liegt ganz bei dir. Stoffwindeln und Wegwerfwindeln haben beide ihre Vor- und Nachteile.
Grundsätzlich gilt auch beim Wickeln, möglichst auf Pflegeprodukte zu verzichten. Das Reinigen mit klarem Wasser ist absolut ausreichend und auch Creme sollte nur bei Rötungen oder Irritationen dünn aufgetragen werden. Dem Baby macht das Wickeln auch Freude, wenn du es dabei ansprichst und kleine Spielchen mit ihm machst.

Stillen und Füttern

Für viele Mütter stellt sich auch die Frage, wie sie Ihr Kind ernähren. Stillen ist dabei die beste Methode. Es ist praktisch, günstig und fördert die Nähe zwischen Mutter und Kind. Deshalb bietet es sich an, bis zum fünften Monat nur Muttermilch zu füttern. Dabei kann ein Stillkissen sehr hilfreich sein, das Mutter und Baby optimal stützt und sicheren Halt gibt.
Ungefähr ab dem sechsten Monat kann dann auch Beikost in Form von Brei und später auch feste Nahrung zugegeben werden. Das Baby kann dann mit der Familie am Esstisch sitzen und lernt dabei selbstständig zu essen.

Schlafen

Das Schlafen ist bei Babys und jungen Eltern meist ein heikles Thema. Denn weil die Kleinen noch nicht genügend Nahrung aufnehmen können, um durch die ganze Nacht zu kommen, wachen sie alle drei bis vier Stunden auf und brauchen eine Mahlzeit. Oft fällt den Babys auch das Einschlafen schwer. Dabei können Einschlafrituale helfen. Lies dem Kleinen eine Geschichte vor, sing ihm ein Lied oder lass dir ein anderes tägliches Ritual einfallen.
Doch wo soll das Baby schlafen? Anfangs ist es sicher gut und richtig das Kind im Elternschlafzimmer einzuquartieren. So bist du immer in der Nähe und kannst sofort reagieren, wenn dein Kind dich braucht. Allerdings sollte das Baby nicht im Bett der Eltern schlafen. Denn dies birgt Gefahren für das Kind und ist auch für den Schlaf der Eltern nicht gerade förderlich. Besser ist es, das Baby in einem Stubenwagen, einer Wiege oder einem Beistellbettchen nächtigen zu lassen. Denn die Eltern brauchen ihr eigenes bequemes Bett, in dem sie Ruhe finden können.

Abschalten

Ab einem gewissen Alter kann man das Baby dann auch für einige Stunden zu einer guten Freundin oder zu Oma und Opa geben. Dies ist meist ab dem vierten Lebensmonat möglich, ist jedoch immer vom Kind abhängig. In dieser Zeit können die Eltern sich dann ausruhen oder wichtige Dinge erledigen, die mit Baby nur schwer möglich sind.
Freunde und Verwandte nehmen den kleinen Racker sicher gerne für ein paar Stunden zu sich. Bedanken kannst du dich dann bei ihnen mit einem kleinen Geschenk. Geschenkideen für die Freundin oder die Großeltern sind da zum Beispiel eine gute Flasche Wein oder ein personalisiertes Fotogeschenk mit einem Bild von deinem Baby.

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